Wie du den „Winterblues“ aus­trick­sen kannst Blog#17

Dagegen gibt es ein pro­ba­tes Mittel – das WINTERWANDERN!

Du kennst sicher das Zitat: „Es gibt kein schlech­tes Wetter – nur unpas­sen­de Kleidung!“
Nun, schlecht muss das Wetter beim Winterwandern ja nicht wirk­lich sein!
Wenn du das gan­ze Jahr über ger­ne in der Natur drau­ßen bist, das Freie zu allen Jahreszeiten magst, gibt es kei­nen wirk­li­chen Grund, dar­auf im Winter zu ver­zich­ten.

Für dei­ne Sicherheit musst du dich aller­dings auf ver­än­der­te Rahmenbedingungen ein­stel­len.
Auch wenn nicht jeden Tag die Sonne die Schneekristalle zum Funkeln bringt, kann man mit eini­gen Tricks und Überlegungen den Aufenthalt auch bei nied­ri­ge­ren Temperaturen drau­ßen voll­kom­men genie­ßen und dem „Winterschweinehund“, der sich gera­de genüss­lich auf der Couch rekelt, eins aus­wi­schen!

Zugegeben: Das Wandern im Winter ist schon sport­lich anspruchs­voll und her­aus­for­dernd!

Ein paar Tipps und Tricks dazu:
Zuerst men­ta­ler und gesund­heit­li­cher Natur.

  •  Ein abso­lu­ter gesund­heit­li­cher Vorteil ist, dass dei­ne Abwehrkräfte und das das Immunsystem wesent­lich gestärkt wer­den.
  •  Sehr wirk­sam gegen Depressionen erwei­sen sich Bewegung und das Tageslicht, das dazu bei­trägt, Glückshormone zu pro­du­zie­ren.!
  • In der unbe­rühr­ten, laut­lo­sen Winterlandschaft kannst du beson­ders dei­ne Seele bau­meln las­sen, zu dir sel­ber kom­men.
  • Auch wenn du dir eine gut bekann­te Strecke aus­wählst, wirst du bemer­ken, wie im Winter alles anders aus­sieht, spe­zi­ell wenn die Natur von einer wei­ßen Decke zuge­hüllt wird.
  • Es fühlt sich anders an, als in über­heiz­ten Räumen, wenn man beim Einatmen die kla­re, kal­te Luft spürt! Das ver­treibt alle trü­ben Gedanken und macht dei­nen Kopf frei.
  • Ein wich­ti­ger Aspekt ist dabei auch dei­ne Fitness: wenn du auch in der kal­ten Jahreszeit aktiv bleibst, musst dich im Frühjahr nicht wie­der abmü­hen, an dein altes Konditionslevel her­an­zu­kom­men.
  •  Hast du übri­gens schon bemerkt, dass man in der Kälte eine wesent­lich bes­se­re Fernsicht hat?
  •  Bist du erst mal ein Viertelstündchen drau­ßen, wirst du mer­ken, wie dei­ne Lebensgeister erwa­chen,
    wie sich die Frische herr­lich anfühlt.

Noch ein paar Tipps:

Eines muss dir beim Winterwandern voll­kom­men klar sein: Es kann gefähr­lich wer­den!

  • Gute Vorbereitung, pas­sen­de Ausrüstung – wie z.B. fes­tes Schuhwerk mit grif­fi­ger Sohle; (super erwei­sen sich auch snow­li­ne Spikes für tritt­si­che­res Marschieren) – sowie dein Verhalten in win­ter­li­chen Situationen sind aus­ge­spro­chen wich­tig.
  • Nimm dir kei­ne zu lan­gen Strecken vor, die Tage sind noch kurz.
  • Für ein unge­trüb­tes Wandervergnügen zu die­ser Jahreszeit ist es natür­lich auch uner­läss­lich, sich mit dem Wetter zu beschäf­ti­gen, wel­ches Gasthaus kann ich gut errei­chen und hat heu­te geöff­net.
  • Warme, wet­ter­fes­te Kleidung nach dem Zwiebelprinzip und Gamaschen, (gibt es schon um ca. 20 Euro) damit kein Schnee in dei­ne Schuhe kommt, sind eine gute Basis für einen ange­neh­men Wintertripp.
  • UND WICHTIG: bit­te den­ke dar­an: Smartphones mögen kei­ne Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, tra­ge es daher am bes­ten bei Outdoraktivitäten im Winter immer am Körper.

Überall in den 22 Gemeinden am Lebensweg bie­ten sich idea­le „Einstiege“ für eine anre­gen­de Winterwanderung, es ist dabei über­haupt nicht wich­tig, eine gesam­te Etappe zu bewäl­ti­gen, es zählt ledig­lich das Erleben!
(Bei den höher gele­ge­nen Etappen liegt zum Teil zu viel Schnee, da kann man aber auch alter­na­tiv das Langlaufangebot nut­zen.)

In die­ser Jahreszeit zu wan­dern, hat sei­nen ganz beson­de­ren Reiz: Wald und Flur sind ver­träumt und still, die wei­ße Pracht dämpft jedes Geräusch und nur das Knirschen der eige­nen Schritte ist im Schnee zu hören.

Lass dich inspi­rie­ren, ich habe mich die­sen Winter schon oft an die­sem beson­de­ren Zauber der idyl­li­schen Natur und der ver­wais­ten Landschaft erfreu­en kön­nen.

Liebe „win­ter­li­che Wandergrüße“
sen­det dir Ingrid

Fotos: Ingrid Kleber, Dieter Juster