Pressemitteilung zum Frühlingserwachen am Lebensweg Blog#22

Am 21. März 2019 gab es im Hotel Schachner in Maria Taferl ein Pressegespräch der Leaderregion Südliches Waldviertel/Nibelungengau und des Vereins Lebensweg – Nachfolgend die Pressemitteilung ver­fasst von Anna Faltner!


Die Wandersaison steht kurz bevor. Mit neu­em Folder und Wanderkarte ist das Leaderprojekt „Lebensweg“ bes­tens für zukünf­ti­ge Besucher aus­ge­rüs­tet.

Die Landesausstellung 2017 in Pöggstall hat Spuren hin­ter­las­sen. Kurz dar­auf grün­de­te sich der „Verein zur Errichtung und Ausbau des Lebenswegs“, der die 22 Mitgliedsgemeinden noch wei­ter­hin mit­ein­an­der ver­bin­den soll­te. Und das tut das Leaderprojekt „Lebensweg“ seit fast einem Jahr auf 260 Kilometern, 13 ver­schie­de­nen Lebensetappen, in drei Bezirken (Melk, Zwettl und Krems). „Kooperationsprojekte haben die stärks­te Wirkung, weil vie­le gemein­sam an einem Hebel zie­hen“, betont Leaderregions-Geschäftsführer Thomas Heindl und kün­digt bereits an: „In der nächs­ten Planungsperiode wird auf­grund der gro­ßen Wirkung und Erfolge einer der Schwerpunkte ganz klar auf Kooperationsprojekten lie­gen.“

Neuer Folder beschreibt Lebensweg-Philosophie

Nicht nur Themenweg und Tourismusprojekt, der Lebensweg hat für die Region eine weit­aus grö­ße­re Bedeutung. „In der Region bewegt sich etwas. Die Leute aus den ein­zel­nen Gemeinden leis­ten ihren Beitrag. Der Lebensweg ist genau das, was er sein soll – nach­hal­tig“, sagt Konrad Friedl, Obmann vom Verein Lebensweg. Das zeigt sich auch im neu­en Folder, der beim „Frühlingserwachen am Lebensweg“ am Mittwoch in Maria Taferl prä­sen­tiert wur­de. Auf 20 Seiten wer­den die Etappen des Lebens, die Philosophie des Weges sowie kuli­na­ri­sche und kul­tu­rel­le Highlights vor­ge­stellt.

Wie Projektinitiator Dieter Juster berich­tet, haben sich die Verantwortlichen ein hohes Ziel gesteckt: „Bis 2023 wol­len wir bekannt sein als die Lebensweg-Region, das Alpbach in lebens­kul­tu­rel­len Dingen und 10.000 Nächtigungen ent­lang des Lebensweges zäh­len.“ Aktuell wird auch an der zwei­ten Auflage des TourenTAGEbuchs gear­bei­tet.

Wandern mit Wanderkarte und Wanderpass

Ebenfalls am Programm steht ein ers­ter Frühjahrsputz in allen Gemeinden, um den Weg wie­der opti­mal instand zu set­zen. Um für zukünf­ti­ge Wanderungen bes­tens aus­ge­stat­tet zu sein, wird gera­de an einer Wanderkarte sowie an einem Wanderpass gear­bei­tet. „Die Wanderer kön­nen sich ihren Stempel an jeder Station abho­len. Das stei­gert die Motivation“, erzählt Obmann-Stellvertreterin Veronika Schroll vom Verein Lebensweg. Damit ver­bun­den soll auch eine Wandernadel ent­wi­ckelt wer­den. „Das Thema Leben soll aber noch stär­ker spür­bar wer­den“, kün­digt sie an.

So wie auch im Vorjahr laden die Leaderregion Südliches Waldviertel/Nibelungengau sowie der „Verein zur Errichtung und Ausbau des Lebenswegs“ am Pfingstmontag zur Etappenwanderung – dies­mal von Albrechtsberg nach Sallingberg ein. Die Herbstwanderung Anfang September soll wie­der im Ysper- oder Weitental statt­fin­den.

Über die Leaderregion süd­li­ches Waldviertel – Nibelungengau

33 Gemeinden bil­den gemein­sam die Region süd­li­ches Waldviertel/Nibelungengau. Durch ihre Zusammenarbeit sol­len posi­ti­ve Impulsprojekte zur Entwicklung der gemein­sa­men Region erar­bei­tet, umge­setzt und ermög­licht wer­den. „Die Leaderregion unter­stützt die Region dabei, sich posi­tiv zu ent­wi­ckeln. Ziele und Maßnahmen wer­den dabei von der Bevölkerung selbst bestimmt“, erklärt Leaderregions- Obmann Dieter Holzer.

Die Leaderregion Südliches Waldviertel/Nibelungengau konn­te das Projekt „Lebensweg“ mit Unterstützung von Bund, Land und EU zu 60 Prozent för­dern.

Fotos: Anna Faltner