Schwarzes Gold“ und sta­bi­le Gesundheit Blog#46

Auf den Spuren zwei­er beein­dru­cken­der Erfolgsgeschichten

Der Preis des Erfolges ist Hingabe, har­te Arbeit und unab­läs­si­ger Einsatz für das, was man errei­chen will“
(FRANK LLOYD WRIGHT)

Von Sallingberg nach Ottenschlag, Abschnitt 8

Vom groß­zü­gi­gen Freizeitgelände in Sallingberg, wo bei unse­rer Frühjahrswanderung der gesel­li­ge Abschluss statt­fand, star­ten wir dies­mal zu unse­rer Etappe nach Armschlag und dann wei­ter nach Ottenschlag.

Entlang der Großen Krems, die in die­sem Bereich sanft durch Wiesen und hel­le Wälder mäan­dert, kön­nen wir bei­na­he eben  und ganz bequem  ent­lang des roman­ti­schen Flusslaufes dahin­wan­dern. Es dau­ert gar nicht lan­ge und wir errei­chen den mitt­ler­wei­le sehr bekann­ten Ort Armschlag. Es begann damit, dass sich die enga­gier­ten Wirtsleute Rosemarie und  Johann Neuwiesinger dar­auf besan­nen, den  hoch­qua­li­ta­ti­ven ‚weit­hin bekann­ten Waldviertler Mohn in ihrem Speiseangebot ver­stärkt zu zu ver­wen­den und wun­der­vol­le Rezepte ent­deck­ten und ent­war­fen.

 

Sooo köst­lich,
die  wun­der­ba­re Mohntorte des Hauses

Dreißig Jahre spä­ter hat sich die­se Idee zu einem unglaub­li­chen Erfolgsmodell ent­wi­ckelt. Mit kno­chen­har­ter Arbeit, Ehrgeiz, unter­neh­me­ri­schem Denken, aus­ge­zeich­ne­tem Angebot in Küche und Keller, Bodenständigkeit, ganz­heit­li­chem Denken kam der Erfolg zustan­de. Moderne, ziel­ge­rich­te­ten Werbemethoden, Feingefühl im Umgang mit Kunden und der Dorfbevölkerung,  muti­gem Weitblick und stän­di­gem Streben nach nach­hal­ti­ger Weiterentwicklung, schaff­ten es alle GEMEINSAM, das „Mohndorf“ als erfolg­rei­che Marke zu kre­ieren.  Der Genuss ist unglaub­lich: Die Mohnspezialitäten bestim­men die Speisekarte, sei es von pikan­ten Schmankerln bis hin zu süßen Köstlichkeiten. Natürlich gibt es auch und regio­na­le, boden­stän­di­ge Waldviertler Küche.

Ausgewählte Produkte fin­det man im Mohnwirtshaus im MOHNSHOP, in der MOHNBOX  in Ottenschlag oder im eige­nen Onlineshop. Da gibt es so ziem­lich alles aus und zum Waldviertler Mohn.at. Beeindruckend, dass Armschlag durch die­ses Auseinandersetzen mit die­sem Waldviertler Produkt gemein­sam mit der Dorfbevölkerung und in enger Zusammenarbeit mit der Dorferneuerung  sich so eta­blie­ren konn­te.

Ständig wird an krea­ti­ven Weiterentwicklungen gear­bei­tet. Die Mohnblüte, die unge­fähr drei Wochen lang dau­ert, hat sich als inter­es­san­ter tou­ris­ti­scher Anziehungspunkt ent­wi­ckelt. Lustig: Man kann sogar bei der Mohncam vom Waldland die  Entwicklung der Pflanzen beob­ach­ten, um ganz genau zu wis­sen, wann die Felder in vol­ler Blüte ste­hen.

Diese Etappe ist im TourenTAGEbuch der „Bewusstwerdung und der Zweifel im Alter von 40 – 50 Jahren “ gewid­met. Das waren sicher Kriterien, mit denen sich auch die­se erfolg­rei­chen Unternehmer und die sehr akti­ve Dorfgemeinschaft des Öfteren aus­ein­an­der­zu­set­zen hat­ten. Allerdings gibt ihnen der Erfolg nun Recht, mit Bedacht, Professionalität und reif­li­chen Überlegungen das Richtige gemacht zu haben.

Übrigens:

wuss­test du, dass  .…

der Waldviertler Graumohn inner­halb der EU als Marke geschützt ist?

im Waldviertel 500 ha Mohn ange­baut wer­den?

dies der Hälfte des österr. Bedarfes ent­spricht?   

es in Armschlag einen Mohnpfad gibt?

man im Mohnwirtshaus die welt­größ­te Sammlung  alter                                        

                          Mohnmühlen bestau­nen kann?

man den infor­ma­ti­ven Mohngarten besu­chen kann?

es Blaumohn, Graumohn und Weißmohn im Waldviertel gibt?

bereits im 13. Jahrhundert im Waldviertel Mohn ange­baut wur­de?

der Mohn.Genuss Herbst den  tra­di­tio­nel­le Mohnkirtag abge­löst hat.
Heuer zu erle­ben am 14. & 15. September 2019?

Nach die­sem genuss­vol­len Aufenthalt in einem tra­di­ti­ons­rei­chen Gasthof am Lebensweg setz­ten wir unse­re Wanderung nach Ottenschlag fort. Buchstäblich durch Wald und  duf­ten­de Flur führt der gut mar­kier­te, gepfleg­te Weg über  Hammerwerk und ein klei­nes Stück am Raxenbach ent­lang . Aus dem Wald raus­kom­mend, ent­deckt man bald hin­ter eini­gen sanf­ten, blu­men­be­stan­de­nen Hügeln den auf einer Anhöhe gele­ge­nen Friedhof und in wei­te­rer Folge erspäht man einen Zipfel des Schlossturmes.

Beim „Eintritt“ nach Ottenschlag wird man gleich vom gepfleg­ten „Unteren Ortsteich“ emp­fan­gen, wo man dann direkt am reprä­sen­ta­ti­ven Schloss vor­bei in den Ortskern geht.

Die Gemeinde Ottenschlag hat sich bes­tens ent­wi­ckelt, aus­ge­zeich­ne­te Infrastruktur und zahl­rei­che Gewerbetriebe schu­fen vie­le Arbeitsplätze. Das vom Land   1986 gekauf­te Schloss wur­de mus­ter­gül­tig saniert und bil­det auch das kul­tu­rel­le Zentrum des Ortes sowie beher­bergt diver­se Institutionen. Viele akti­ve Vereine und der Zusammenhalt ermög­li­chen ein ange­neh­mes Leben , Wohnen  und Arbeiten hier.

Noch vor 15 Jahren hät­te nie­mand zu träu­men gewagt, dass es ein­mal soweit kom­men wür­de, dass in Ottenschlag tat­säch­lich ein Kurhaus ent­ste­hen könn­te. Schon die Vorgänger der jet­zi­gen Bürgermeisterin Christa Jager  bemüh­ten sich uner­müd­lich immer wie­der  und über vie­le Jahre hin­weg, die­sen  Wunsch wahr wer­den zu las­sen. Man erhoff­te sich natür­lich wirt­schaft­li­che Belebung und die Schaffung zusätz­li­cher Arbeitsplätze.

Lebens.Resort.Ottenschlag, Foto: Booking.com

Mit dem Lebens.Resort.Ottenschlag wird vom ers­ten Betriebstag am 28. Sept. 2008 an eine eben­so beein­dru­cken­de Erfolgsgeschichte geschrie­ben. Diese moder­ne Kuranstalt bie­tet „Gesundheitsvorsorge aktiv“, die Verbessserung der Lebensstilfaktoren Bewegung, men­ta­le Gesundheit und Ernährung sowie Rehabilitation bei psy­chi­schen Erkrankungen an.  Man kann  sich auch als Privatperson hier wun­der­bar erho­len. Nicht uner­wähnt soll­te blei­ben, dass hier 160 Menschen ihren Arbeitsplatz gefun­den haben.

Du siehst, es wird so unglaub­lich viel gebo­ten am Lebensweg -

komm ganz ein­fach, wan­de­re und genie­ße.

Pfiat di

dei­ne Ingrid

Fotos:booking.com., pixabay, Ingrid Kleber